JOWA-KLN erweitert Unternehmensstandort in Fritzlar-Nord

Neuer Standort in Fritzlar schafft zusätzlichen Raum für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe in Nordhessen

Die JOWA-KLN Unternehmensgruppe plant einen neuen Standort im interkommunalen Industriegebiet Fritzlar-Nord. Die dafür vorgesehene Fläche befindet sich derzeit im Erwerbsprozess. Die Inbetriebnahme des Standorts ist nach aktueller Planung bis Ende 2027 vorgesehen.

Mit der Erweiterung reagiert JOWA-KLN auf das Wachstum der vergangenen Jahre und schafft zusätzlichen Raum für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Der Hauptsitz bleibt in Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis.

JOWA-KLN wächst in Nordhessen

JOWA-KLN ist ein mittelständisches Unternehmen der wehrtechnischen Industrie mit mehr als 65 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen fertigt Laufwerkskomponenten und Schweißbaugruppen für gepanzerte Fahrzeuge und übernimmt zudem Aufgaben in der Instandsetzung.

In den vergangenen Jahren hat sich JOWA-KLN deutlich weiterentwickelt. Seit der Unternehmensnachfolge im Oktober 2023 wurden bestehende Strukturen modernisiert und zusätzliche Flächen geschaffen. Auch die Zahl der Beschäftigten ist deutlich gestiegen.

Das Wachstum stellt neue Anforderungen an die räumliche Organisation des Unternehmens. Am bisherigen Hauptsitz in Niedenstein wurden bereits verschiedene Möglichkeiten genutzt, um weitere Flächen zu erschließen und Abläufe anzupassen. Für die langfristige Entwicklung benötigt die Unternehmensgruppe jedoch zusätzlichen Raum.

Neuer Standort im Industriegebiet Fritzlar-Nord

Diesen Raum soll künftig der geplante Standort in Fritzlar-Nord bieten. Die vorgesehene Fläche liegt im interkommunalen Industriegebiet und soll schrittweise für JOWA-KLN entwickelt werden.

Geplant ist, dort künftig Teile der betrieblichen Aktivitäten anzusiedeln. Welche Bereiche in welchem Umfang nach Fritzlar verlagert oder dort neu aufgebaut werden, wird im Zuge der weiteren Planung festgelegt.

Die Entscheidung für Fritzlar hängt dabei auch mit dem zeitlichen Rahmen zusammen. Die Entwicklung eines Gewerbestandorts umfasst zahlreiche Schritte von der Planung und Genehmigung bis zur Erschließung und baulichen Umsetzung. JOWA-KLN beginnt deshalb frühzeitig damit, die Voraussetzungen für die weitere Unternehmensentwicklung zu schaffen.

Niedenstein bleibt Hauptsitz von JOWA-KLN

Der neue Standort verändert nichts an der Bedeutung von Niedenstein für die Unternehmensgruppe. Hier liegen die Wurzeln von JOWA-KLN. Das Unternehmen wurde 1959 von Karl Landgrebe gegründet und ist seitdem eng mit dem Standort in Nordhessen verbunden.

Niedenstein bleibt auch künftig Hauptsitz von JOWA-KLN. Gleichzeitig sollen die Aufgaben zwischen den Standorten künftig so organisiert werden, dass ausreichend Raum für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe entsteht.

„Niedenstein ist und bleibt unsere Heimat und unser Hauptsitz. Gleichzeitig müssen wir als wachsendes Unternehmen unsere Strukturen vorausschauend weiterentwickeln. Mit Fritzlar schaffen wir den notwendigen zusätzlichen Raum für unsere weitere Entwicklung und stellen sicher, dass wir auch künftig flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren können“, sagt Volkmar Noeske, geschäftsführender Gesellschafter von JOWA-KLN.

Weiteres Wachstum im Schwalm-Eder-Kreis

Mit Niedenstein und dem geplanten Standort in Fritzlar bleibt JOWA-KLN dem Schwalm-Eder-Kreis und der Region Nordhessen verbunden. Beide Standorte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Das erleichtert die organisatorische Zusammenarbeit und ermöglicht es, bestehende Strukturen sinnvoll weiterzuentwickeln.

Für JOWA-KLN ist die Standorterweiterung damit vor allem eine unternehmerische Entscheidung. Das Unternehmen schafft frühzeitig den räumlichen Rahmen, den es für seine weitere Entwicklung benötigt.

Bis zur geplanten Inbetriebnahme in Fritzlar-Nord stehen zunächst der Flächenerwerb sowie die weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte an.

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